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Abteilung Innere Medizin

Schwerpunkt Gastroenterologie/Diabetologie

Kompetenznetz Darmerkrankungen
Die Abteilung Innere Medizin ist im Krankenhausplan des Landes Nordrhein-Westfalen mit 89 Betten ausgewiesen. Jährlich werden mehr als 4.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Hinzu kommen mehrere Tausend Patientenkontakte im Rahmen der internistischen Notfallambulanz und in den fachärztlichen Sprechstunden der Chefärzte.

Die Abteilung Innere Medizin ist in die Schwerpunkte Gastroenterologie (Erkrankungen des Bauchraumes)/Diabetologie, Angiologie (Gefäßerkrankungen) und Kardiologie (Erkrankungen von Herz und Gefäßen) / Pneumologie (Erkrankungen der Lunge) strukturiert. Die Abteilung Innere Medizin steht unter der gemeinsamen Leitung der Chefärzte Dr. med. Günter Mertens und Dr. med. Jürgen Minartz.

Leistungsspektrum des gastroenterologischen Schwerpunktes

Verantwortlicher Oberarzt dieses Schwerpunktes ist Oberarzt Dr. med. Carsten Triller. Herr Dr. Triller ist Facharzt für Innere Medizin und verfügt über die Schwerpunktqualifikation Gastroenterologie.

Magen-Darm-Trakt: 

  • Spiegelung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes (Ösophago-Gastro-Duodenoskopie)
  • Funktionsuntersuchung der Speiseröhre bei Refluxerkrankung und Schluckstörungen: Druckmessung (Ösophagusmanometrie) und kombinierte Säure- und Widerstandsmessung (pH-Impedanzmessung)
  • Therapiekontrolle bei Magenschleimhautentzündung (Helicobacter-
    Gastritis): Helicobacter-Atemtest (C13-Atemtest)
  • Spiegelung des Dickdarmes (Koloskopie)
  • Kontrastierung der Schleimhaut mit Farbstoffen: Indigokarmin, Methylenblau oder Essigsäure (Chromoendoskopie)
  • Abtragung von gestielten und flachen Polypen, erkrankter Schleimhaut und Frühkarzinomen im Magen-Darm-Trakt (Polypektomie, Mucosaresektion / EMR, endoskopische Mucosadissektion / ESD)
  • Behandlung von Engstellen (Stenosen) in Gallenwegen und Magen-Darmtrakt: Aufweitung (Bougierung) und Einlage selbstexpandierender Stents
  • Behandlung einer Magen-Darmblutung mittels Clippen, Veröden (Sklerosierung), Unterspritzen, abwerfbarer Schlingen (Endoloop), Verödung (Argonplasmakoagulation / APC) von Gefässneubildungen (Angiodysplasien), Abbinden (Multibandligatur) von Krampfadern der Speiseröhre (Ösophagusvarizen), Veröden (Sklerosierung) von Krampfadern des Magens (Fundusvarizen) mit Gewebekleber (Histoacryl)
  • Endoskopischer Verschluss bei durchgebrochenen Magengeschwüren (Ulcusperforation) mit Clipsystem (OTSC – Over-The-Scope-Clip)
  • Abklärung bei Verstopfung (Obstipation) und Inkontinenz: Mastdarmspiegelung (Proktoskopie) und dreidimensionale Druckmessung der Schliessmuskelfunktion (anorektale Vektormanometrie)
  • Hämorrhoidenbehandlung mittels Abbinden (Gummibandligatur) und Veröden (Sklerosierung mit Aetoxysklerol)
  • Endoskopisch-laparoskopische Rendezvous Verfahren zur Operation unter der Schleimhaut befindlicher (submucöser) Tumore des Magen-Darmtraktes
  • Anlage einer Ernährungssonde durch die Bauchdecke (PEG – perkutane
    endoskopische Gastrostomie)
Kapselendoskopie


Dünndarm-Videokapselendoskopie:

  • Abklärung bei Magen-Darm Blutung, unklarer Gewichtsabnahme, unklarem Bauchschmerz, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Erkrankungen des Lymphsystems im Bereich des Magen Darm Traktes (MALT-Lymphome), familiärem Vorkommen von Polypen (Polyposis), Gluten-Unverträglichkeit (Sprue)

Kapselendoskopie

Endosonographie (endoskopische Ultraschall): 

  • Untersuchung und endosonographisch gesteuerte Punktion von Pankreas, Nebennieren und Lymphknoten sowie unter der Schleimhaut befindlichen Tumoren im Magen-Darm-Trakt
  • Endosonographisch gesteuerte Drainage von Zysten und Gewebsflüssigkeit nach Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreaspseudozysten und Nekrosen)
  • Endosonographie der Gallenwege zum Ausschluss von Gallengangsteinen oder Engstellen, Abklärung bei Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (biliärer Pankreatitis)

Gallenwege:

  • Endoskopische Darstellung und Therapie der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse (ERCP) mit Einschnitt oder Aufweitung der Gallengangsmündung (Papillotomie, Ballondilatation) und Stenteinlage
  • äussere Ableitung von Gallenflüssigkeit über die Leber (Perkutane transhepatische Drainage, PTD)
  • perkutan-endoskopische Rendezvousverfahren zur kombinierten äusseren und inneren Galleableitung bei Engstellen
  • endosonographisch gesteuerte Drainage der Gallenwege in den Magen mittels Stent (transgastrische Cholangiodrainage)

Leber:

  • Kontrastmittelsonographie zur Abklärung von unklaren Leberbefunden
  • Leberpunktion und weitere sonographisch gesteuerte Organpunktionen
  • Bestimmung der statischen und dynamischen Leberfunktion (MEGX-Test)
  • Behandlung von Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis), Leberzirrhose, immun- , Gallenwegs- und stoffwechselbedingten Lebererkrankungen (Autoimmunhepatitis, primär-biliäre Zirrhose, primär-sklerosierende Cholangitis)

Untersuchungen von Stoffwechselstörungen:

  • Nahrungsmittelunverträglichkeit: Milchzucker: Lactose-H2-Atemtest, Fruchtzucker: Fructose-H2-Atemtest
  • bakterielle Fehlbesiedlung: Glucose-H2 Atemtest
  • Untersuchung bei Störungen der Nährstoffaufnahme und -verwertung (Malassimilation): Bestimmung von Bauchspeicheldrüsenfunktion (Elastase), Dünndarmfunktion (D-Xylose Test)
  • Bestimmung der Dünndarmpassage (H2-Inulin-orozoekale-Transitzeit)

Röntgendiagnostik des Magen-Darm-Traktes (Magen-Darm-Passage, Kolon-Kontrasteinlauf, Dünndarm-Darstellung), Dickdarmtransport (Colontransitzeit)

 


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Leistungsspektrum des diabetologischen Schwerpunktes

Verantwortlicher Oberarzt dieses Schwerpunktes ist Oberarzt Dr. med. Otto-Wilhelm Kuhrt-Lassay. Herr Dr. Kuhrt-Lassay ist Facharzt für Innere Medizin und verfügt daneben über die Zusatzqualifikation Diabetologie.  

Das Diabetes-Team besteht aus zwei Diabetologen (DDG), einer Diabetesberaterin / Diätassistentin (DDG) und einem Diabetesassistenten auf der interdisziplinären Diabetes-Station (I 4)

  • Diabetes-Feststellung inkl. Schwangerschaftsdiabetes
  • Diabetes-Diagnostik inkl. Laborchemischer/serologischer Typendifferenzierung
  • Stoffwechseleinstellung inkl. intensivmedizinischer Komatherapie
  • Strukturierte Diabetikerschulung (jeweils 5 Doppelstunden im 2-wöchigen Rhythmus)
  • individuelle Stoffwechsel-/Diätberatung
  • Einzel-/Kleingruppenschulung
  • regelmäßige Stoffwechselvisiten
  • Spätsyndrom-Diagnostik und Therapie in Zusammenarbeit mit
    - Gefäß-/Fußchirurgen (Chefarzt Dr. Mastragelopulos)
    - Nephrologen (Herr Dr. Holzmann, Erkelenz)
    - Augenarzt (Herr Dr. Heussen, Heinsberg)
    - Neurologin (Frau Dr. Weres-Nebe, Geilenkirchen)
    - orthopädischem Schuhmacher (Fa. Jansen, Heinsberg)
    - Podologin (Frau Wellens, Geilenkirchen)
  • regelmäßige Fußvisiten bei Patienten mit diabetischem Fußsyndrom (DFS) unter Beteiligung der gefäß- / fußchirurgischen Abteilung des Hauses (Chefarzt Dr. Mastragelopulos)
  • Stadiengerechte Wundbehandlung bei DFS-Patienten


Die Pflegestationen

Klicken für eine GrossansichtFür die internistischen Patientinnen und Patienten stehen insgesamt fünf Pflegestationen auf der 1., der 3. und 4. Etage des Krankenhauses zur Verfügung. Die Behandlung der Erkrankungen des Bauchraumes sowie der Diabeteserkrankungen erfolgt schwerpunktmäßig auf den Stationen
I(nnere) 3 (gastroenterologische Ausrichtung) 
und I 4 (Diabetes-Station), die sich in der 3. Etage befinden. Ansprechpartner für die Patientinnen/Patienten und deren Angehörige sind die verantwortlichen Chefärzte und die jeweilig zugeordneten Stationsärzte. Für die Betreuung der Stationen I1/I2 ist daneben Herr Oberarzt Dr. med. Triller, für die Stationen I 3  und I5 ist Herr Oberarzt Dr. med. Rudolf Wintrich-Lagny und für die Station I 4 Herr Oberarzt Dr. med. Otto-Wilhelm Kuhrt-Lassy zuständig.

Daneben ist zur Behandlung Schwerkranker rund um die Uhr die acht Betten umfassende, interdisziplinär betriebene Intensivstation verfügbar. Zuständiger Oberarzt für die Intensivstation ist Herr Dr. med. Otto-Wilhelm Kuhrt-Lassay.



Ambulanzen

Die Notfallambulanz der Abteilung Innere Medizin ist 24 Stunden ärztlich besetzt und bietet an jedem Tag im Jahr eine umfassende und bei Bedarf auch fachübergreifende Notfallversorgung.

Daneben wird eine chefärztliche Sprechstunde angeboten. Die Sprechzeiten können kurzfristig mit dem Sekretariat des Chefarztes abgesprochen werden. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit Frau Albertz (Telefondurchwahl: 02452 188-527) oder Frau Villwock (Telefondurchwahl: 02452 188-529) auf.

Chefarzt Dr. med. Mertens 
Chefarzt Dr. med. Mertens 

Chefarzt Dr.med.Minartz
Chefarzt Dr. med. Minartz

Oberarzt Dr.med.Kuhrt-Lassay
Oberarzt
Dr. med. Kuhrt-Lassay

Oberarzt Dr. med. Carsten Triller
Oberarzt
Dr. med. Triller